... Gedanken und Meer.


Los geht es mit der, meiner Meinung nach, besten Erklärung für jegliche psychische Krankheit - wer ohne Projektion ist, werfe den ersten Stein. ;-)
So konsequent hat mir noch niemand das Spiegelgesetz vor Augen geführt!

 

Der "psychisch Kranke" funktioniert nach den gleichen Gesetzen wie alle anderen Menschen.

Der Wahnkranke, welcher sich verfolgt und von Mördern bedroht fühlt, projiziert seinen eigenen aggressiven Schatten genauso auf die Umwelt wie die Bürger, die härtere Strafen für Verbrecher fordern oder Angst vor Terroristen haben.

Jede Projektion ist Wahn und deshalb ist die Frage müßig,
wann ein Wahn noch normal oder schon krankhaft ist.

Thorwald Dethlefsen

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Ich wünsche mir, dass ich immer das denke / sage / frage / mache was ich will.
Wie soll ich denn sonst wissen wer ich bin, wenn ich nicht ich bin?!?

Und von dir, für dich wünsch ich mir das Gleiche. ;-)

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Die folgenden Gedanken / Zitate / Zeilen waren an verschiedenen Orten beheimatet und ich wollte ihnen schon lange ein Zuhause geben - schon um Einzelne schneller wiederzufinden.

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Hermann Hesse - "Stufen"

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„Leidvermeiderei, wie und wo sie sich auch immer offenbare, zeigt stets an, dass der, der sie betreibt, ein grundsätzlich Uneingeweihter ist!“

Herbert Fritsche

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"Wir sind drei: Du, deine Krankheit und der Behandler.
Auf welche Seite du dich schlägst, der wird gewinnen."

Ibn Sina, genannt Avisenna

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Es wäre heut nicht wie es ist,
wär es damals nicht gewesen wie es war.
Der Sinn des Lebens ist Leben
 
Casper

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Die 4 indischen Gesetze der Spiritualität

Das 1. Gesetz sagt: “Die Person die Dir begegnet ist die Richtige”
Das 2. Gesetz sagt: “Das was passiert, ist das Einzige was passieren konnte”
Das 3. Gesetz sagt: “Jeder Moment in dem etwas beginnt, ist der richtige Moment”
Das 4. Gesetzt sagt: “Was zu Ende ist, ist zu Ende”

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Die Intuition ist ein göttliches Geschenk,
der denkende Verstand ein treuer Diener.
Es ist paradox, dass wir heutzutage angefangen haben,
den Diener zu verehren und die göttliche Gabe zu entweihen.
 
Albert Einstein

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Überrollt von der Erkenntnis dass die Suche immer hier und jetzt endet,
dass alles was wahr ist dieser niemals endende Moment ist,
wandelt sich die bisherige Frage, „Wo ist DAS was ich suche?“ plötzlich um in
„Welche Gedanken vernebeln die Präsenz dessen im HIER und JETZT?“
 
Dopewalka

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Mensch, dieser "spirituelle Sucher" hier scheint echt ein besonders armes Würstchen zu sein.
Starrt der doch tatsächlich 'ne halbe Ewigkeit auf die Leinwand und sucht den Kinosaal.
 
Dopewalka

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Es kommt eine Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen.
Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muss.
Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muss.
 
Sergio Bambaren

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Der Unterschied zwischen Wissen und Weisheit ist,
ob man den Weg kennt oder ihn beschreitet.
 
Absztrakkt

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Das Gute ist, dass die Tür zu meiner Zelle von innen aufgeht,
das Schwierige daran ist, dass die Tür zu meiner Zelle nur von innen aufgeht.

Bei Absztrakkt ausgeliehen und modifiziert ;-)

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„Selbst Gott wäre ohne mich unvollkommen.“
 
Ein Kurs in Wundern
 
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Sometimes the fastest way to get there is to go slow
And sometimes if you wanna hold on you got to let go

Tina Dico - count to ten

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Spezialisierung ist was für Insekten

Tom

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Du bist hier, damit sich die göttliche Bestimmung entfalten kann.
So wichtig bist du!
 
Eckhart Tolle
 
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Erkennen heißt nicht zerlegen, auch nicht erklären.
Es heißt, Zugang zur Schau finden.
Aber um zu schauen, muss man erst teilnehmen.
Das ist eine harte Lehre.

Antoine de Saint-Exupéry

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Im Fluss

Das höchste Gut ist wie das Wasser,
das alle Dinge nährt, ohne sich zu bemühen.
Es fließt an niedrige Orte, die Menschen verabscheuen.
Somit gleicht es dem Tao.

Lebe in Übereinstimmung mit der Natur der Dinge.
Beim Wohnen: bleibe erdnah.
Beim Meditieren: geh tief in dein Herz.
Im Umgang mit anderen: sei sanft und gütig.
Halte dein Wort.
Herrsche gerecht.
Sei zeitgemäß und wähle den richtigen Zeitpunkt.

Wer in Übereinstimmung mit der Natur lebt,
läuft dem Wesen der Dinge nicht zuwider.
Er bewegt sich in Harmonie mit dem Augenblick
und kennt stets die Wahrheit dessen, was zu tun ist.

Wayne Dyer, Ändere deine Gedanken und dein Leben ändert sich.

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Ich Danke Allen - Paulo Coelho

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber danke ich all jenen,
die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben!

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    Wie wäre es, wenn ich dir nicht immer die Schuld an allem gäbe?
    Wie wäre es, wenn ich nur einmal den Moment genießen würde?
    Wie wäre es zu erfahren, wie schön es sich anfühlen würde, dir endlich zu verzeihen?
    Wie wäre es, sich nicht immer um alles gleichzeitig zu kümmern?

    Danke dir, Indien.
    Danke dir, Terror.
    Danke dir, Desillusionierung.
    Danke dir, Schwachheit.
    Danke dir, Konsequenz.
    Danke dir, Stille.


    Alanis Morissette - Thank You

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In der eigenen Angelegenheit bleiben

In der ganzen Welt konnte ich nur drei Arten von Angelegenheiten finden: meine, deine und Gottes. (Für mich bedeutet das Wort Gott „Realität―. Die Realität ist Gott, weil sie regiert. Alles, was weder ich, noch du, noch ein anderer Mensch kontrollieren kann, nenne ich Gottes Angelegenheit).
Katie Byron

Und so kümmer ich mich um meine Angelegenheiten und gebe den Anderen ihre Verantwortung zurück - sonst nehme ich ihnen ja die Möglichkeit selbst zu Wachsen.

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Rückblickend betrachtet gibt es ein paar Gedichte / Aussprüche die mich getroffen / tief berührt / sehr beeindruckt haben - vermutlich weil mir die dahinter stehenden Mechanismen / Systematiken schon unbewusst bekannt waren, ich mir aber über die Zusammenhänge nicht wirklich bewusst war.

Eines dieser "Untergrund"-Themen war auf jeden Fall meine Familie, an der eigenen Familie kann ich so viel lernen / beobachten wenn ich nur Augen und Ohren aufmacht.
Dort sind ganz viele versteckte / unbewusste Verletzungen, Erwartungen, Rollen und Manipulationen versteckt - was sich gerne an Familienfesten oder um die Weihnachtszeit beobachten lässt. ;-)

Das Gedicht von Fritz Riemann aus dem Buch "Grundformen der Angst" beschreibt die Zusammenhänge auf eine für mich sehr anschauliche Art und Weise:

Tragikomik von Fritz Riemann

Fragen, die man falsch gestellt,
Schafft man nicht mehr aus der Welt;
Man verbringt dann seine Tage
Grübelnd über solcher Frage,
Und man kanns noch Gnade nennen,
Stirbt man ohne zu erkennen
Dass man sich umsonst geplagt
Weil man eben falsch gefragt.
Dann vermacht man - Trost im Sterben! -
Jene Fragen seinen Erben.

Dazu passend das Zitat von Bert Hellinger (Vater des Familien-Stellens):

"Wenn wir einen oder beide unserer Eltern nicht achten, übernehmen wir automatisch alle negativen Eigenschaften dieser Person und der Zugang zu deren positiven Eigenschaften und ihrer Kraft bleibt uns verschlossen. Wenn wir beide Eltern achten, übernehmen wir automatisch ihre Kraft und alle positiven Eigenschaften, ohne die negativen übernehmen zu müssen."

Und dieses Zitat hat mich tage- und nächtelang beschäftigt - einfach weil ich meine Eltern zu dieser Zeit weder annehmen konnte noch wollte. Und mir damit überhaupt nicht klar war, dass die Familie genau so wie mein Partner ein Spiegel von mir selbst ist. Was andersrum gesehen natürlich bedeutet, dass wenn ich meinen Partner und meine Familie nicht annehmen kann, so kann ich mich selbst auch nicht annehmen.
Wenn man jetzt das Wort "annehmen" durch "lieben" ersetzt kommt man relativ direkt auf das Thema Selbstliebe und da stach mir dann ein Zitat von Meister Eckhart ins Auge:

Meister Eckhart:

"Hast du dich selbst lieb, so hast du alle Menschen lieb wie dich selbst. Solange du einen einzigen Menschen weniger lieb hast als dich selbst, so hast du dich selbst nie wahrhaft lieb gewonnen, - wenn du nicht alle Menschen so lieb hast wie dich selbst, in einem Menschen alle Menschen: und dieser Mensch ist Gott und Mensch. So steht es recht mit einem solchen Menschen, der sich selbst lieb hat und alle Menschen so lieb wie sich selbst und mit dem ist es gar recht bestellt."


Gefunden hab ich die Zitate in einem Buch von Erich Fromm - ich glaube es war "Die Kraft der Liebe" und die Grundaussage war, dass weder Selbstsucht noch Selbstlosigkeit das Gleiche wie Selbstliebe sind -> sondern in Wirklichkeit Gegensätze!

    Wie wäre es, wenn ich dir nicht immer die Schuld an allem gäbe?
    Wie wäre es, wenn ich nur einmal den Moment genießen würde?
    Wie wäre es zu erfahren, wie schön es sich anfühlen würde, dir endlich zu verzeihen?
    Wie wäre es, sich nicht immer um alles gleichzeitig zu kümmern?

    Danke dir, Indien.
    Danke dir, Terror.
    Danke dir, Desillusionierung.
    Danke dir, Schwachheit.
    Danke dir, Konsequenz.
    Danke dir, Stille.
    Alanis Morissette - Thank You

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